Saisonauftakt Cyclocross in Frankreich: Spektakulärer Kurs und tolle Stimmung

Mit einer gelungenen Premiere in Frankreich startete am 03. Oktober der Cyclocross Cup Rhein-Neckar in die neue Saison. Erstmals machte die Serie Station im elsässischen Brumath und war Teil des renommierten Brumath Bike Festivals. Die für uns neue Austragungsstätte war bestens organisiert und lockte zahlreiche Fahrerinnen und Fahrer aus Deutschland und Frankreich an – ein würdiger Rahmen für den Auftakt der Cross-Saison.

Die äußeren Bedingungen hätten kaum besser sein können: Bei rund 14 Grad, bewölktem Himmel und weitgehend trockenen Streckenverhältnissen präsentierte sich der abwechslungsreiche UCI-Kurs (Kategorie C1) am Plan d’Eau, einem bekannten Freizeitsee in der französischen Region Grand Est, in idealem Zustand. Aufgrund der direkten Lage am See ist die Strecke stark von kräftezehrenden sandigen Abschnitten geprägt. Aber auch andere typische Cyclocross-Elemente wie Wiesen- und Waldböden, künstliche Hürden (Bretter), steile Böschungen, hängende Querfahrten und enge Kurvenradien tragen zu einem extremen Rhythmuswechsel bei. Eine super Strecke!

Für den AC Weinheim / Team Mountainbike Bergstraße stand Rolf Knöll im ersten Rennen des Tages am Start. Bereits beim hektischen Start wurde deutlich, dass einige Athletinnen und Athleten nach der langen Off-Season übermotiviert waren, es gab mehrere Kollisionen. Das Rennen begann sehr dynamisch, mit hohem Tempo und zahlreichen Positionskämpfen. Auf dem flüssig zu fahrenden Kurs war eine gute Linienwahl ebenso entscheidend wie die Fähigkeit, nach engen Kurven immer wieder schnell zu beschleunigen. Die Stimmung entlang der Strecke war ausgezeichnet. Besonders die technischen Streckenabschnitte wurden zu beliebten Zuschauerpunkten, an denen jede Runde lautstark begleitet wurde. Am Ende der vier anspruchsvollen Runden belegte Rolf Platz 27 in der Klasse Herren Hobby Ü40.

Ein gelungener Saisonauftakt, der Lust auf mehr machte. Die Premiere des Cyclocross Cup Rhein-Neckar in Brumath erwies sich als voller Erfolg und zeigte eindrucksvoll, dass die Serie auch über die Grenzen der Rhein-Neckar-Region hinaus attraktive Veranstaltungen anbieten kann.

 

 

 

Deutsche Meisterschaften MTB Marathon beim Dünsberg Bike Marathon 2026

Die nationalen Meisterschaften der langstreckenaffinen Mountainbikerinnen und Mountainbiker wurden am 30.08.2026 im Rahmen des 20. Dünsberg Bike Marathons ausgetragen. Das sogenannte Celtic Race mit umfasste neben der DM auch weitere Rennen über verschiedene Distanzen. Dabei mussten unterschiedlich viele Runden auf der Marathonstrecke rund um den Dünsberg überwunden werden, die ca. 40 Kilometer und 900 Höhenmeter maß.

Der Rundkurs war sehr abwechslungsreich angelegt. Sowohl Asphalt- und Forstwege als auch schmale Singletrails in Anstiegen und Abfahren waren vertreten und wechselten sich ständig ab. Die Abfahrten waren gut eingefahren und mit kleineren Sprüngen, Anliegerkurven und Wurzelpassagen versehrt. Ebenso wechselhaft wie die Untergrundcharakteristik zeigte sich auch das Höhenprofil. Dieses war gekennzeichnet von zahlreichen kleinen, maximal knapp 200 Höhenmeter langen Anstiegen, die sich oft nahtlos aneinanderreihten. Die kurzen Abfahrten dazwischen boten eine kurze Möglichkeit des Durchatmens, aber kaum Erholung.

An der Startlinie des Rennens über eine Runde der Marathonstrecke (40 km, 900 Höhenmeter) standen gleich zwei Starter des AC Weinheim / Team Mountainbike Bergstraße: Detlef Baganski und Rolf Knöll. Im Anschluss an einen kraftvollen Start fuhr Rolf ein souveränes Rennen auf unbekanntem Terrain. Er erreichte das Ziel in 2:24 Stunden und damit den 98. Gesamtrang sowie 23. Platz seiner Altersklasse.

So hat Detlef sein Comeback beim Celtic Race gut 20 Jahre nach seiner letzten Teilnahme an einem MTB-Marathon erlebt: Nach jahrelanger MTB-Pause und als Fahrer in Gruppe 2 war seine Absicht, mal wieder Rennluft zu schnuppern und zu sehen, wie sich der Sport in den letzten Jahren entwickelt hat.

Die ersten Kilometer auf zäh zu fahrenden Wiesenwegen und der Anstieg nach Vetzberg sortierten ihn erwartungsgemäß weit hinten im Feld ein. Einmal im Wald angekommen lief es etwas besser, er fand seinen eigenen Rhythmus und konnte sich in einer kleinen Gruppe festsetzen. In dieser Gruppe ging es Richtung Dünsberg, dem höchsten Punkt des Tages. Man fuhr auf eher breiten Forstwegen, aufgelockert durch etliche flüssig zu fahrende Trails und weitere Wiesenwege. Einmal am Fuß des Berges angekommen, löste sich die Gruppe auf und jeder kämpfte für sich mit den Unbillen der Topographie und des zunehmend lockeren Untergrundes. An den steilsten Stücken, an denen alle in seiner Sichtweite vom Rad und schieben mussten, stellte sich die Frage, ob die um die Deutsche Meisterschaft Fahrenden dort wohl über die dicken Wurzeln und groben Steine hochfahren würden - und wie das überhaupt gehen solle.

Vom Dünsberg hinunter ging es auf angelegten Trails, die immer wieder kleinere Absätze hatten und recht wurzelig waren. Durch den Regen der letzten Tage war der Boden aber nicht zu locker und rutschig, sondern gut griffig. Über Abschnitte des Druiden- und des Keltentrails ging es zurück in flacheres Gelände, in dem nun vermehrt kürzere Stiche zu absolvieren waren, die zwar nicht sonderlich lang, dafür aber um so steiler waren. Zu Ende der Runde wurden die Wege wieder etwas breiter und mit Verlassen des Waldes und dem Blick auf Biebertal machte sich ein wenig Erleichterung breit, dass die Strapazen nun geschafft seien. Nach gut zweieinhalb Stunden waren die 40 km absolviert und Detlef war mit seinem 117. Platz (28. AK) bei 159 Gestarteten durchaus zufrieden.

An den Deutschen Meisterschaften MTB Marathon über drei Runden (120 km, 2900 Höhenmeter) nahm Malte Knöll teil. Nach einer kurzen gemeinsamen Startphase setzten sich die Favoriten auf den Tagessieg zügig ab. Es bildeten sich kleine Gruppen, die allerdings auch immer wieder auseinanderfielen oder sich neuformierten. Im Anschluss an diese hektische Rennphase fand Malte sein konstantes Renntempo und kämpfte sich in 6:12 Stunden als 28. der Herren Elite über die Langdistanz. Zum Deutschen Meister im Mountainbike Marathon krönte sich in diesem Rennen Andreas Seewald vom Team Singer KTM.

 

 

 

Ischgl Iron Bike Marathon 2026

Pünktlich zum Start der 31. Auflage des Ironbike Marathons präsentierte sich das österreichische Ischgl von seiner besten Seite. Bei noch kühlen morgendlichen Temperaturen fiel der Startschuss für den Mountainbike Marathon mit Aussicht auf eine ausgezeichnet vorbereitete Strecke unter sommerlichen Bedingungen.

Für den AC Weinheim / Mountainbike Bergstraße stand Malte Knöll zum zweiten Mal am Start der „Extremstrecke“: 84 Kilometer mit 3400 Höhenmetern. Die Strecke wurde im Vergleich zur vorherigen Austragung 2025 verändert, wodurch sie 13 Kilometer an Länge und ca. 200 zusätzliche Höhenmeter hinzugewann. Nachdem die Einführungsrunde in diesem Jahr etwas länger war und um Galtür herumführte, begann der erste von zwei langen Anstiegen. Die ersten 1000 Höhenmeter dieses Anstiegs bis zur Bergstation der Silvrettabahn blieben unverändert. Von dort führte die Marathonstrecke vorbei an zahlreichen Skiliften über weitere 500 Höhenmeter auf den Salaaser Kopf, der mit einer Höhe von 2860 Meter den höchsten Punkt des Tages darstellte. Es folgte eine überwiegend flowige, teilweise verblockte Abfahrt über den Schmuggler Trail, den Trider Sattel Trail und den Duty Free Laret Trail bis hinunter in die Schweizer Gemeinde Samnaun. Kaum im Tal angekommen wartete bereits der zweite lange Anstieg, der die Teilnehmenden über 1000 Höhenmeter zurück auf den Palinkopf führte. Die beiden langen Anstiege wiesen eine durchschnittliche Steigung von 12% auf, wobei kürzere Rampen zwischendurch auch 20% überschritten. Zur Belohnung der Plackerei begann kurz unterhalb des Palinkopfes der Höllkar Trail, der Abschnitte enthielt, die erst 2026 eröffnet wurden. Der Trail ließ das Mountainbike-Herz höherschlagen, denn er schlängelte sich mit unzähligen Anliegerkurven, Pumptrack-Elementen und Holzrampen über weite Strecken den Berg Richtung Tal hinunter. Eine schöne Belohnung und eine wahre Freude zu fahren! Die verbliebenden Tiefenmeter wurden auf serpentinenförmigen Forst- und Asphaltwegen vernichtet, bevor die Strecke zurück ins Ortszentrum von Ischgl führte.

Diese Strecke absolvierte Malte in 05:30 Stunden und belegte damit den 34. Gesamtrang und den 12. Platz der Klasse Herren Lizenz Elite. Das Gelände in den österreichischen und schweizerischen Alpen bot eine sehr herausfordernde Strecke mit ungewohnt langen und steilen Anstiegen. Diese Anstrengungen wurden jedoch mit liebevoll angelegten, hervorragend vorbereiteten Trails belohnt.

 

 

Ischgl Ironbike Marathon 2026

Pünktlich zum Start der 31. Auflage des Ironbike Marathons präsentierte sich das österreichische Ischgl von seiner besten Seite. Bei noch kühlen morgendlichen Temperaturen fiel der Startschuss für den Mountainbike Marathon mit Aussicht auf eine ausgezeichnet vorbereitete Strecke unter sommerlichen Bedingungen.

Für den AC Weinheim / Mountainbike Bergstraße stand Malte Knöll zum zweiten Mal am Start der „Extremstrecke“: 84 Kilometer mit 3400 Höhenmetern. Die Strecke wurde im Vergleich zur vorherigen Austragung 2025 verändert, wodurch sie 13 Kilometer an Länge und ca. 200 zusätzliche Höhenmeter hinzugewann. Nachdem die Einführungsrunde in diesem Jahr etwas länger war und um Galtür herumführte, begann der erste von zwei langen Anstiegen. Die ersten 1000 Höhenmeter dieses Anstiegs bis zur Bergstation der Silvrettabahn blieben unverändert. Von dort führte die Marathonstrecke vorbei an zahlreichen Skiliften über weitere 500 Höhenmeter auf den Salaaser Kopf, der mit einer Höhe von 2860 Meter den höchsten Punkt des Tages darstellte. Es folgte eine überwiegend flowige, teilweise verblockte Abfahrt über den Schmuggler Trail, den Trider Sattel Trail und den Duty Free Laret Trail bis hinunter in die Schweizer Gemeinde Samnaun. Kaum im Tal angekommen wartete bereits der zweite lange Anstieg, der die Teilnehmenden über 1000 Höhenmeter zurück auf den Palinkopf führte. Die beiden langen Anstiege wiesen eine durchschnittliche Steigung von 12% auf, wobei kürzere Rampen zwischendurch auch 20% überschritten. Zur Belohnung der Plackerei begann kurz unterhalb des Palinkopfes der Höllkar Trail, der Abschnitte enthielt, die erst 2026 eröffnet wurden. Der Trail ließ das Mountainbike-Herz höherschlagen, denn er schlängelte sich mit unzähligen Anliegerkurven, Pumptrack-Elementen und Holzrampen über weite Strecken den Berg Richtung Tal hinunter. Eine schöne Belohnung und eine wahre Freude zu fahren! Die verbliebenden Tiefenmeter wurden auf serpentinenförmigen Forst- und Asphaltwegen vernichtet, bevor die Strecke zurück ins Ortszentrum von Ischgl führte.

Diese Strecke absolvierte Malte in 05:30 Stunden und belegte damit den 34. Gesamtrang und den 12. Platz der Klasse Herren Lizenz Elite. Das Gelände in den österreichischen und schweizerischen Alpen bot eine sehr herausfordernde Strecke mit ungewohnt langen und steilen Anstiegen. Diese Anstrengungen wurden jedoch mit liebevoll angelegten, hervorragend vorbereiteten Trails belohnt.